Thinking outside the Box – Systematisch und kreativ Probleme finden und lösen

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Leben ist Problemlösung (Karl Popper). Stets sind wir gefragt, unter Zeit- und Leistungsdruck komplexe Probleme zu lösen und neue Ideen zu entwickeln.

Problemlösung beschreibt das Verändern des aktuellen Ist-Zustandes in einen gewünschten Soll-Zustand durch intelligentes Handeln, meist durch bewusste Denkprozesse.

Problemlösen besteht aus drei Schritten:

  1. Erfassen des Ist-Zustandes bzw. des Problems (auch „Ist-Analyse“ oder „Ist-Aufnahme“ genannt)
  2. Anwenden des Lösungsverfahrens
  3. Erreichen des gewünschten Soll-Zustandes

In der Regel verläuft Problemlösen nach folgendem Schema:

  1. Am Anfang steht das Problem, ein kognitiver Konflikt, ein unbefriedigender Ist-Zustand
  2. Es bedarf systematischer Neugier, um den Ist-Zustand zu überwinden
  3. Suche nach Hilfsmittel, Informationen, Lösungsansätzen beginnt
  4. Haben wir einen richtigen Lösungsweg gefunden, erfahren wir einen Aha-Effekt
  5. Am Ende steht die Entspannung, der angestrebte Soll-Zustand

Um einen neuen Blickwinkel auf altbekannte Probleme zu erhalten, sollten Sie Ihre Kreativität einsetzen. Konkrete Strategien für das Problemlösen bieten Kreativitätstechniken und spezielle, für Gruppen konzipierte Problemlösungstechniken. Diese sollen erstens eine Unterstützung und Denkhilfe für neue Denkwege sein und zweitens sollen möglichst viele Ideen mit ihrer Hilfe generiert werden. Nachfolgend zeigen Ihnen zehn hilfreiche Methoden, mit denen Sie Probleme auf eine neue, kreative Art und Weise lösen können.

Methode 1: Mind Mapping-Methode

Beim Mind Mapping werden Ideen und Assoziationen visualisiert. Mind Mapping ist eine Methode für den visuellen Kreativitätstyp.

Die Technik des Mind Mappings wurde von den Engländern Tony und Barry Buzan Anfang der 1970er Jahre entwickelt. Die Technik des Mind Mappings beruht auf der Erkenntnis, dass der menschliche Denkprozess radial und assoziativ verläuft und nicht linear. Beim Mind Mapping steht das Thema zentral auf einem großen Blatt oder auf der Tafel. Um dieses Zentrum herum finden nun alle weiteren Assoziationen ihren Platz. Von jedem neuen Wort können wieder neue Gedanken ausgehen. Alle Stichwörter werden eingekreist und so mit Linien verbunden, dass nach und nach eine weitläufige Baumstruktur entsteht. Heraus kommt ein Netz an Assoziationen, das sämtliche Berührungspunkte darstellt und das Thema in verschiedene Ebenen einteilt.

Mind Mapping bietet sich besonders an, um komplexe Aufgaben zu strukturieren: Wie baue ich die Webseite auf? Wie gliedere ich meinen Vortrag oder meine Rede? Welche Themen haben welche Priorität?

Methode 2: Umkehrmethode

Hierbei wird das Thema auf den Kopf gestellt und kräftig geschüttelt: Was ist nicht zu tun, um das Gegenteil zu erreichen?

Die Methode ist einfacher, als die Erklärung klingt: Wer mehr Kunden gewinnen will, überlegt, auf welchem Weg er denn Kunden verlieren würde. Wer seinen Umsatz steigern möchte, überlegt sich, was denn zu einer Reduzierung führen könnte. Aus diesen Überlegungen lassen sich dann ganz einfach diejenigen Strategien ableiten, die grobe Fehler sicher vermeiden. Das Umkehren hat den Vorteil, dass man gezwungen ist, sich in die andere Seite hineinzuversetzen, die Überlegungen sollten deshalb möglichst über die üblichen „Bloß nicht“-Gedanken hinausgehen.

Methode 3: Brainstorming und Brainwriting

Die Methode des „Brainstorming“ wurde 1953 von Alexander F. Osborn entwickelt. Ziel dieser Gruppentechnik ist das Ausschalten denkpsychologischer Blockaden bei der Ideenfindung, um dadurch:

  • Das intuitiv-schöpferische Denken der Gruppenteilnehmer zu fördern, und
  • Deren Unterbewusstsein zu aktiveren.

Um ein Brainstorming erfolgreich durchführen zu können, müssen folgende vier Regeln unbedingt eingehalten werden.

Regel 1: Keine Kritik!

Regel 2: Quantität vor Qualität!

Regel 3: Freier Lauf der Phantasie und Assoziationen!

Regel 4: Fremde Ideen aufgreifen und weiterentwickeln!

Brainstorming nutzt das Wissen mehrerer Personen und durch den gemeinsamen Gedankenaustausch die daraus entstehenden Synergieeffekte. Beim Brainstorming sowie beim Brainwriting geht es darum, In kurzer Zeit möglichst viele Gedanken zu einem Thema zu sammeln. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob die gesammelten Ideen sinnvoll oder umsetzbar sind. Im Gegenteil: der Fokus liegt auf der Quantität. Das Brainstorming basiert auf dem Prinzip der Mündlichkeit. Eine überschaubare Gruppe von maximal zehn Teilnehmern sitzt zusammen und lässt jedem erdenklichen Gedanken freien Lauf, der zu diesem Thema gerade durch den Kopf schwirrt. Wichtig ist, dass hierbei keinerlei Wertung oder Kritik ins Spiel kommt, denn das schüchtert ein und hemmt den Gedankenfluss. Die Teilnehmer rufen dem Moderator laut Ihre Vorschläge zu. Dieser hält die Ideen dann schriftlich und für alle Teilnehmer sichtbar fest Im Anschluss werden die Vorschläge gemeinsam diskutiert.

Jede Idee hat beim Brainstorming ihre Daseinsberechtigung. Brainstorming gilt als die bekannteste Methode unter den Kreativitätstechniken.

Brainstorming eignet sich besonders, wenn ein Problem klar definiert ist: Welche Inhalte gehören in den Themenplan? Welche Punkte könnten für den Kunden entscheidend sein? Welche Ideen gibt es für ein ausgefallenes Marketingkonzept?

Beim Brainwriting werden im Gegensatz zum Brainstorming die Ideen schriftlich gesammelt. Jeder Teilnehmer schreibt seine Ideen zum Thema auf einem eigenen Blatt Papier auf. Die Einfälle der Teilnehmer werden erst im Nachhinein zusammengeführt. Die Vorschläge bleiben anonym, sodass nicht nachvollziehbar ist, wer welche Idee eingebracht hat. Brainwriting eignet sich daher besonders gut, um zurückhaltende Menschen einzubeziehen.

Methode 4: Sechs Denkhüte

Um ein Problem lösen zu können, muss es aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Dafür setzen Sie sich nacheinander symbolisch die verschiedenen Hüte auf und betrachten des Thema nur unter diesem einen Aspekt. Die Ideen werden schriftlich festgehalten. Nach einer festgelegten Zeit wechseln Sie den Hut und damit einhergehend auch Ihre Perspektive auf das Thema. Nachdem Sie jeden Hut mindestens einmal aufgesetzt haben, werden die entstandenen Ideen in der Gruppe diskutiert und bewertet. Anstelle von Hüten können z.B. auch verschiedenfarbige Karten die unterschiedlichen Perspektiven darstellen.

Ziel der Sechs-Denkhüte-Methode ist es, verschiedene Aspekte und Blickwinkel zu einem Thema abzudecken. Diese werden durch Hüte unterschiedlicher Farbe repräsentiert:

  • Der weiße Hut: Zahlen: Daten und Fakten – das ist alles, was Sie In dieser Rolle interessiert. Es geht nicht um subjektive Wahrnehmungen, sondern um eine analytische und neutrale Denkposition.
  • Der schwarze Hut: In dieser Rolle sind Sie der Kritiker, der die Risiken und Vorbehalte des Problems betrachtet.
  • Der rote Hut: Im Gegensatz zum weißen Hut geht es in dieser Perspektive um subjektive Empfindungen und Emotionen. Diese können sowohl positiv, als auch negativ sein. Auch Inhaltliche Widersprüche sind erlaubt.
  • Der grüne Hut: Dieser Blickwinkel steht für Kreativität und Innovation. Sie entwickeln neue und kreative Ideen, die zunächst alle ohne jegliche Kritik gesammelt werden.
  • Der gelbe Hut: Sie betrachten von diesem Standpunkt aus lediglich die Vorteile und Chancen. Diese müssen sich jedoch In einem realistischen Rahmen befinden.
  • Der blaue Hut: In dieser Rolle sind Sie für die nötige Ordnung zuständig. Sie fungieren als Moderator und strukturieren die verschiedenen Gedankengänge.

Vor allem in angespannten Diskussionen und bei komplexen Themen ist das 6-Hut-Denken eine schöne Möglichkeit, das Gespräch aufzulockern. Jeder Teilnehmer bekommt dadurch auch die Möglichkeit, seine Meinung offen auf den Tisch zu bringen, ohne dass ihn Kollegen kritisieren können.

Methode 5: Walt-Disney-Methode

Ähnlich wie bei der Sechs-Denkhüte-Methode geht es auch bei der Walt-Disney-Methode darum, sich In verschiedene Rollen hineinzuversetzen und das Thema aus einem neuen Blickwinkel heraus zu betrachten. Auch diese Methode ist außerdem sowohl für Einzelpersonen, als auch für die Teamarbeit geeignet.

Bei dieser Methode werden drei Rollen unterschieden:

  • Der Träumer: In dieser Rolle betrachten Sie das Thema losgelöst von der Realität. Überlegen Sie sich Ideen, ohne sich dabei Gedanken über deren Umsetzung zu machen.
  • Der Realist: Aus dem Blickwinkel des Realisten betrachten Sie die Dinge auf Basis der Realität. Sie denken pragmatisch und beziehen reale Fakten In Ihre Überlegungen ein.
  • Der Kritiker: Aus Sicht des Kritikers hinterfragen Sie die Ideen. Sie äußern Vorbehalte gegenüber den Ideen und bringen Aspekte ein, die bisher noch nicht betrachtet worden sind.

Die Besonderheit der Walt Disney Methode liegt darin, dass Sie als Kreislauf ausgeführt wird. Ein Problem wird demnach zuerst aus Sicht des Träumers betrachtet. Die daraus entstandenen Ideen zur Problemlösung werden dann aus dem Blickwinkel des Realisten überarbeitet, sodass aus einer fantasievollen Idee eine umsetzbare Idee wird. Zum Schluss wird die Idee zur Lösung des Problems aus den Augen des Kritikers heraus weiterentwickelt und auf mögliche Schwachstellen geprüft.

Methode 6: Methode des gezielten Fragens

Das Stellen gezielter Fragen ist eine wichtige Methode bei der Informationsbeschaffung. Die Methode regt den Denk- und Lernprozess an, fördert eine selbstkritische Einstellung, gibt Anregungen für neue Problemlösungen und verhilft zu einer sachbezogenen Motivation. Wichtig ist eine offene Fragehaltung, die durch die sogenannten W-Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum, Wozu, Womit, …) unterstützt wird.

Nachfolgende Liste stellt eine Auswahl an möglichen Fragen vor. Diese Liste ist selbstverständlich nicht vollständig und muss jeder Situationsanalyse individuell angepasst werden. Grundsätzliche Fragen einer Problemstellung können sein:

    • Wer ist der Auftraggeber?
    • Was ist das Problem?
    • Was ist die Ausgangssituation?
    • Was ist das Ziel?
    • Was sind die Randbedingungen (inhaltlich, zeitlich, organisatorisch, finanziell, gesetzlich, …)?
    • etc.

Darüber hinaus sollten aber auch Fragen berücksichtigt werden wie:

    • Gibt es bereits Lösungen für das Problem?
    • Habe ich / wir / die Firma ein solches Problem schon einmal gelöst?
    • Kann ich / wir / die Firma dieses Problem lösen?
    • Was geschieht, wenn das Problem nicht gelöst wird?
    • etc.

 Methode 7: Der morphologische Kasten

Die Idee des morphologischen Kastens besteht darin, mit bereits bekannten Komponenten zu einer neuen Idee zu gelangen. Die einzelnen Parameter eines Problems werden bei dieser Methode nach dem Zufallsprinzip neu miteinander kombiniert. Damit Sie diese Methode anwenden können, müssen Sie die einzelnen Parameter des Problems deshalb bereits kennen. Zu Beginn erstellen Sie den morphologischen Kasten. Dieser besteht in den Spalten aus den verschiedenen Paramatern des Problems. Die Zeilen ergeben sich aus den unterschiedlichen Ausprägungen der Parameter. Nun kombinieren Sie beliebige Parameterausprägungen miteinander.

Der morphologische Kasten lässt sich am besten anhand eines kurzen Beispiels erläutern. Angenommen. Sie sind Schriftsteller und wollen eine neues Buch schreiben. Ihre Parameter und die jeweiligen Ausprägungen für das Buch  sind dann beispielsweise folgende: Genre (Soap, Krimi, Biografie usw.), Titelheld (Mann, Frau, Mörder usw.), Zielgruppe (Kinder, Erwachsene, Senioren usw.).

Durch die Kombination ergibt sich dann zum Beispiel die Idee einer Comedy-Serie mit einem Ehemann als Titelhelden, die sich an Erwachsene richtet. Diese Methode eignet sich insbesondere für die Entwicklung von Prozessen oder Produkten. Durch die beliebige Kombination entstehen Ideen, die bisher noch niemand in Betracht gezogen hat.

Methode 8: Osborne-Methode

Die Osborn-Methode eröffnet neue Ideen-Dimensionen durch strukturiertes Fragen. Ein vorstrukturierter Fragenkatalog, der neun Themenkomplexe anspricht, regt dazu an, die gestellte Aufgabe von Grund auf zu analysieren und völlig neu zu überdenken. Am Ende liegt eine Sammlung von Antworten vor, die der Gruppe als Diskussionsgrundlage dient.

Folgende Fragen könnten im Katalog stehen:

  • Welche alternative Verwendung gibt es?
  • Gibt es bereits andere Probleme, zu denen Ideen existieren?
  • Welche Inhalte/Eigenschaften sind veränderbar?
  • Welche Inhalte/Eigenschaften sind erweiterbar?
  • Welche Inhalte/Eigenschaften sind reduzierbar?
  • Welche Inhalte/Eigenschaften sind ersetzbar?
  • Ist die Reihenfolge/Struktur veränderbar?
  • Lässt sich die Idee ins Gegenteil kehren?
  • Lassen sich Ideen und/oder Personen miteinander kombinieren?

Die Osborn-Technik bietet sich vor allem an, um bestehende Ideen und Projekte weiterzuentwickeln: Wie kann ich die Neuauflage einer Publikation optimieren? Welche Neuaufteilung der Arbeitsfelder ist sinnvoll?

Methode 9: Bisoziation-Methode

Bisoziation ist der spielerische Weg zur kreativen Idee. Kreativität bedeutet auch, ein wenig aus dem Rahmen zu fallen: Die Gruppe nimmt sich willkürlich ein Bild, eine Grafik oder eine Fotografie zur Hand. Jeder Teilnehmer hat eine eigene innere Perspektive und entdeckt auf dem Bild unterschiedliche Details. Alle Ideen, Gedanken und Querverbindungen zum gestellten Thema, die bei der Betrachtung aufkommen, sind pure Inspiration: sofort notieren und anschließend auf ihre Umsetzbarkeit hin beurteilen!

Der Anwendung von Bisoziation sind keine Grenzen gesetzt: Welcher Slogan passt zu meinem Produkt? Wie argumentiere ich geschickt für mein Konzept? Mit welchen Eigenschaften kann ich als Bewerber punkten?

Methode 10: Design Thinking

Design Thinking ist ein Ansatz, der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die aus Anwendersicht bzw. Nutzersicht überzeugend sind. Im Gegensatz zu anderen Innovationsmethoden kann bzw. wird Design Thinking teilweise nicht als Methode oder Prozess, sondern als Ansatz beschrieben, der auf den drei gleichwertigen Grundprinzipien Team, Raum und Prozess besteht.

Design Thinking basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem die Kreativität fördernden Umfeld zusammenarbeiten, gemeinsam eine Fragestellung entwickeln, die Bedürfnisse und Motivationen von Menschen berücksichtigen, und dann Konzepte entwickeln, die mehrfach geprüft werden. Das Verfahren orientiert sich an der Arbeit von Designern, die als eine Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und Lernen verstanden wird.

Je nach Anwendungsbereich (Prototypenentwurf, Service-Prototyping usw.) kommt beim Design Thinking eine Vielzahl von Methoden zum Einsatz, die sich meist durch Benutzerorientierung, Visualisierung, Simulation sowie durch iteratives und oft auch durch forschendes Vorgehen auszeichnen.

Zu den wichtigen Methoden des Design Thinking, die vor allem im Marketing eingesetzt werden, zählen u. a.

  • Das Customer Journey Mapping, bei dem Interaktionsverläufe mit dem Kunden und dessen dabei wirksame Präferenzen, Erlebnisse und Emotionen an den verschiedenen Touchpoints (Kundenschnittstellen und Vertriebskanäle wie Shop, Telefon, Email, Web, App usw.) auf der Grundlage von Interviews oder anderen Feedbacks erforscht und dargestellt werden
  • Die Erstellung von Nutzermodellen einer Gruppe von Menschen mit konkreten Merkmalen und Verhaltensweisen in der Mensch-Computer-Interaktion. Ein solches Modell einer Nutzergruppe wird als Persona bezeichnet.

Mit der Digitalisierung der Kundenkommunikation auf immer mehr verfügbaren Kommunikationskanälen und zunehmender Diversifizierung der Absatzwege werden derartige Verfahren immer wichtiger für Kundenbindung und Vertriebserfolg.

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