Bild: Gerd Altmann auf Pixabay

Transformationen erforden neue Skills

Über die Auswirkungen des Wandels auf den Arbeitsmarkt, ausgelöst durch Transformationen wie Robotik, künstlicher Intelligenz und dem Klimawandel, streitet die Wissenschaft.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Sie darauf vorzubereiten, die Herausforderungen dieser Transformationen zu meistern und die Disruption (die Erschütterungen, die sie mit sich bringen) in Möglichkeiten zu verwandeln.

Dazu müssen wir berufliche Fähigkeiten neu denken. Aus vielen Studien und Veröffentlichungen zur „Arbeit der Zukunft“ hat das Motif Transformation Institute (MTI) eine Metaanalyse bezüglich „Future Skills“ erstellt und die Ergebnisse in diesem E-Book veröffentlicht. In diesen Studien werden folgende Themenblöcke diskutiert:

  • Nach anerkannten Studien wie Frey und OECD sind über 40 Prozent aller Berufe betroffenen, wobei die Gruppe mit dem höchsten Risiko etwa 14 Prozent der Berufe umfasst.
  • Deutschland gehört zur Hochrisikogruppe der OECD-Länder hinsichtlich des Risikos des Arbeitsplatzverlustes durch Digitalisierung.
  • Menschen mit mittleren und hohen Qualifikationen sind von dem Wandel ebenso betroffen wie Menschen mit niedrigen Qualifikationen.
  • Tätigkeiten mit Schwerpunkt auf Mustererkennung und Reiz-Reaktions-Schemata sind in erster Linie von dieser Entwicklung betroffen, während Berufe, die Empathie und soziale Interaktion erfordern, als weitgehend sicher gelten.

Mal sind es 47, mal 20, mal neun Prozent. Je nach Studie wird der Anteil der Jobs, der durch die Digitalisierung wegfällt unterschiedlich prognostiziert. Als gesichert gilt, dass etwa die Hälfte der Jobs infrage steht. Der Wandel betrifft auch hochqualifizierte Berufe. Vor Arbeitslosigkeit schützt am besten die Bereitschaft, sich auf die Veränderungen einzulassen und entsprechend umzudenken. Wir stellen die These auf, dass jeder besser beraten ist, wenn er sich selbst verändert, als darauf zu warten, bis der eigene Job sich ändert.

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