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Woran erkennen Sie, ob Sie eine Veränderung brauchen?

Auch wenn viele von uns keine Veränderungen mögen, so kommt doch keiner darum herum. Lebensveränderungen tragen Chancen und Möglichkeiten zu einer Verbesserung der bestehenden Situation in sich. Nachfolgend finden Sie 6 eindeutige Anzeichen dafür, dass Sie eine Veränderung brauchen.

  1. Sie funktionieren nur noch

Arbeiten. Einkaufen. Hausarbeit. Fernsehen. Essen. Schlafen. Und nochmal von vorne. Wenn dein Alltag so interessant ist wie eine Dauerwerbesendung im Fernseher, haben Sie ein Problem. Ein großes Problem. Das Gefühl, nur noch zu funktionieren, lässt Sie innerlich zugrunde gehen.

Natürlich können Sie nicht immer nur das tun, worauf Sie Lust haben. Aber Sie brauchen das Gefühl von Freiheit, Abenteuer und Lebensfreude. Wenn Sie also das Gefühl haben, fast nur noch zu funktionieren, sollten Sie ihr Leben ändern.

  • Vielleicht sollten Sie sich einen neuen Job suchen
  • Vielleicht neue Freunde
  • Vielleicht brauchen Sie ein neues Hobby

Egal, was es ist, Sie brauchen eine Veränderung, um wieder mehr Freiheit, Lust und Freude zu spüren.

  1. Aufschieberitis

Normalerweise schieben wir Aufgaben auf die lange Bank, die wir als unangenehm empfinden. Aber nur Tätigkeiten, die uns vorübergehend ein gutes Gefühl vermitteln, tun uns langfristig nicht immer gut. Wer wichtige Aufgaben aufschiebt und stattdessen Ausweichhandlungen vollzieht, setzt – oft unbewusst – längst neue Prioritäten. Allerdings verschlimmert diese Aufschieberitis die aktuelle Lage in der Regel nur.

Mit der Aufschieberei ist es genauso, wie wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg winzig kleine Dosen eines Gifts zu sich nimmt: Zunächst scheint, dass keine schädliche Wirkung zu haben; doch die langfristigen Konsequenzen können katastrophal sein. Deshalb: Keine Aufschieberitis – sofort anfangen. Lernen Sie ihre Zeit besser zu managen, teilen Sie den Tag neu ein und ordnen Sie vor allem Ihr Leben neu.

  1. Sie verspüren innere Sehnsüchte

Gibt es eine Sache, an die Sie täglich denken?

  • Ein bestimmtes Projekt?
  • Einen Traum?
  • Ein Land, in das Sie mal gerne reisen möchten?
  • Eine Aktivität, die Sie unbedingt mal ausprobieren wollen?
  • Ein Mensch, den Sie unbedingt kennenlernen wollen?

Dann wehren sie sich nicht länger dagegen. Wenn Sie täglich an etwas denken, ist das ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass es ihnen sehr wichtig ist.

Entscheidend ist hier, dass Sie sich nicht „weg von“ etwas verändern, sondern „hin zu“ etwas Neuem. Sie brauchen ein klares Ziel vor Augen, damit sich später Glück und Zufriedenheit einstellen können.

  1. Sie leben in der „guten alten Zeit (Vergangenheit)

Kennen sie das?

  • Sie finden, dass früher alles besser war.
  • Sie bereuen eine Entscheidung, die schon lange her ist.
  • Sie trauern noch immer einer Beziehung hinterher, die seit Jahren vorbei ist.
  • Sie schwärmen noch immer regelmäßig davon, wie sie vor 20 Jahren mal eine Sportskanone waren.

Wenn Sie ihre Vergangenheit nicht loslassen können, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es Zeit für eine Veränderung ist.

Wieso? Weil Menschen Altes oft nicht loslassen, wenn sie keine neuen Ziele haben. Sie können die „gute alte Zeit” nur dann loslassen, wenn sie sich auf was Neues in der Zukunft freuen können. Schmieden Sie neue Pläne. Finden Sie bedeutungsvolle Ziele. Schauen Sie nach vorne.

  1. Sie haben ungesunde Gewohnheiten und Süchte, um abzuschalten

Menschen entwickeln oft ungesunde Gewohnheiten, um sich vom Stress, von Problemen und von Schwierigkeiten in ihrem Leben abzulenken. Kommt ihnen das bekannt vor?

  • Sie brauchen abends ein Glas Wein (oder 2 oder 3), um runterzukommen.
  • Sie greifen täglich zu Süßigkeiten und können damit einfach nicht aufhören.
  • Sie beschäftigen sich mehrere Stunden mit TV glotzen und Computerspielen pro Tag, obwohl sie eigentlich Wichtigeres zu tun hätten.
  • Sie machen regelmäßig eine große Shopping-Tour und geben mehr Geld aus, als sie sollten.
  • Sie ernähren sich überwiegend unkontrolliert von Junk-Food.

Wenn sie ungesunde Gewohnheiten haben, um sich abzulenken oder abzuschalten, wissen sie, dass es Zeit für Veränderung ist.

  1. Sie haben Angst vor Veränderungen

Angst ist ein sehr unangenehmes Gefühl. Aber die meisten Dinge, die wir uns im Leben wünschen, liegen auf der anderen Seite unserer Angst. Angst zeigt uns somit auf, was der Weg ist. Und das ist vor allem die Wahrheit, wenn Sie Angst vor Veränderung haben. Wenn Sie schon seit Längerem etwas an ihrem Leben ändern wollen, aber eine große Angst verspüren, dann haben Sie die Gewissheit, dass es wenn Sie schon seit Längerem etwas an ihrem Leben ändern wollen, aber eine große Angst verspüren, dann haben Sie die Gewissheit, dass es an der Zeit ist, der Veränderung nachzugehen.

Vielleicht ist es eine Veränderung im Beruf. Oder in ihrer Beziehung. Oder eine Veränderung ihrer Gewohnheiten. Oder einer Freundschaft. Rennen Sie nicht vor der Angst davon. Betrachten Sie Angst als einen Lebenswegweiser.

Der 1. Schritt zu Veränderungen: Hinterfragen Sie Ihre Handlungen

Oft klammern wir uns an Altem fest, wie ein zweijähriges Kind am Rockzipfel seiner Mutter. Klar, im Alltag gehen solche ersten Anzeichen und Warnsignale auch schon mal unter. Jeder Tag gleicht irgendwie dem anderen und das Leben plätschert vor sich hin. Immer gibt es irgendetwas zu tun. Was hilft da? Ein genauerer Blick in die eigenen Handlungen, durch konkretes und direktes Hinterfragen. Um davon wirklich zu profitieren, erfordert es hingegen eine regelmäßige Reflexion, denn Ziele, Erwartungen, Vorstellungen entwickeln sich stetig weiter. Sich einmal mit der Frage zu beschäftigen, was man mit seinem Leben anfangen möchte, reicht nicht aus, um über Jahre hinweg daran festzuhalten.

Stellen Sie sich regelmäßig diese Leitfragen:

  • Was habe ich bisher getan, um diese Situation zu meistern?
  • Was war daran erfolgreich?
  • Was hätte ich besser machen können?
  • Warum hatte ich damit einige Probleme?
  • Wie viel näher hat mich die Zeit meinen Zielen gebracht?
  • Womit habe ich die meiste Zeit verschwendet?
  • Woran hatte ich die größte Freude?
  • Wofür bin ich wirklich dankbar?
  • Wovor habe ich die größte Angst?
  • Was würde ich machen, wenn Geld keine Rolle spielt?

Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Auch wenn diese Weisheit gefährlich nach Gemeinplatz klingt, wird sie dadurch nicht weniger wahr. Und dieser erste Schritt muss eben kein großer Sprung sein. Selbst große Veränderungen beginnen manchmal ganz klein. Die Fähigkeit, Veränderungen als etwas Positives zu sehen und sie konstruktiv zu nutzen, ist eine starke Erfolgseigenschaft. Lesen Sie mehr in unserem Whitepaper. Download hier.

 

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